Deutsches Landwirtschaftsmuseum Schloss Blankenhain

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Das Deutsche Landwirtschaftsmuseum Schloss Blankenhain stellt eine in Deutschland einmalige Museumsanlage dar. Den Besucher erwarten im länderübergreifenden Freilichtmuseum der ländlichen Kultur, Technik und Arbeit für Mitteldeutschland 80 Gebäude und bauliche Anlagen mit über 100 thematischen Ausstellungen auf 13 Hektar Fläche.

Besonders bemerkenswert: Der Gebäudebestand, der vom Rittergut und Schloss bis zu Bauernhof und Gartenhaus reicht, ist im Wesentlichen original vor Ort erhalten und kann besichtigt werden.

Die Darstellung der ländlichen Lebens- und Arbeitswelt sowie der Kulturlandschafts- und Landwirtschaftsgeschichte, der Siedlungs- und Agrargeographie im mitteldeutschen Raum zwischen 1890 und 1990 bildet den Schwerpunkt des Deutschen Landwirtschaftsmuseums Schloss Blankenhain. Dabei steht die Ausstellung zur Landwirtschafts- und Landtechnikgeschichte in den ehemaligen Rittergutskuhställen und weiteren Gebäudeensembles im Zentrum.

Eine besondere Berücksichtigung findet die Entwicklung der Landwirtschaft und des ländlichen Raumes in Mittel- und Ostdeutschland von 1945 bis 1990. Neben der landwirtschaftlichen Entwicklung und Geschichte wird auch das Alltagsleben durch Ausstellungen für den Besucher nacherlebbar, sei es nun ein Dorfkonsum, eine Gemeindebibliothek, eine Land- und Zahnarztpraxis, ein ABV-Büro oder eine SERO-Annahmestelle.

Daneben finden sich auf fünf Etagen im Schloss vielfältige Ausstellungen u.a. zum Leben auf einem Gutshof zwischen 1925 und 1945, zur Agrar- und Landschaftsökologie oder zur Kulturgeschichte der Imkerei mit einer einmaligen Sammlung vollplastisch geschnitzter Figurenbienenbeuten.

Dem Leben und Arbeiten auf dem Lande sind die gesamten Außenobjekte des Museums gewidmet, die sich über das Dorf Blankenhain verteilen. Sei dies nun ein Landarbeiterhaus um die 1920er Jahre, ein Neubauernhaus um 1949, ein Vierseitbauernhof der 1930er Jahre, ein Umgebindehaus um 1770 oder ein Blockstall mit Obergeschosslaube von 1663. Alle Gebäudeensembles sind zeit- und stilgerecht eingerichtet und geben Auskunft über die historischen Lebens- und Arbeitsverhältnisse. Aussagefähige Gärten, Schauflächen und Lehrtafeln bereichern das gesamte Angebot.

In der im Mai 2011 eröffneten neugebauten Traktorenhalle findet die Dauerausstellung „Geschichte der Traktoren- und Landtechnik in Mittel- und Ostdeutschland 1900 bis 1990“ ihren Platz.

Die umfangreichen Ausstellungen und Präsentationen werden durch vielfältige Aktivitäten und Aktionstage ergänzt, auf denen die Besucher historische Lebensverhältnisse nacherleben können, dies reicht vom Backtag in der alten Dorfbäckerei über Vorführungen historischen Handwerks bis zum Hausschlachten auf dem Bauernhof.

Ein Besuch in einer der bedeutendsten Museumsanlagen zur Darstellung der Landwirtschaftsgeschichte in Deutschland ist immer ein Erlebnis.

 

Adresse

  • Sachsen
  • 08439
  • Crimmitschau
  • Am Schloß
  • Deutschland

Kontakt

  • 02321 2321
  • 02321 2332
  • Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • http://www.deutsches-landwirtschaftsmuseum.de

Öffnungszeiten

10. Februar bis 30. April und 16. Oktober bis 15. November, außer Montag, täglich von 9.00 bis 17.00 Uhr (Kassenschluss 16.00 Uhr)
1.Mai bis 15. Oktober, täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr (Kassenschluss 17.00 Uhr)
16. November bis 15. Dezember nur angemeldete Gruppen ab 10 Personen
16. Dezember bis 09. Februar geschlossen (Ausnahmen auf Anfrage möglich)

Eintrittspreise

Erwachsene 5,- €    
Kinder unter 6 Jahre frei    
Kinder von 6 bis 17 Jahre 2,50 €    
Kindergruppe 1,50 € /Kind    
Familienkarte 12,00 € 

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